DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019, 19 UHR – 30 JAHRE SEIT «WINTI NOVA»

«Winti Nova» hätte das neue Stadtquartier an zentraler Lage heissen sollen. Als die Sulzer AG das von Burckhardt+Partner AG entwickelte Projekt Anfang November 1989 der Öffentlichkeit vorstellte, war der Stadtrat überrascht und die Winterthurer Architektenschaft empört. Das Werkareal, das seit 1834 entstanden war, sollte einer Überbauung weichen und weitgehend dem Erdboden gleichgemacht werden. Ein zentraler Bestandteil der Winterthurer Industriegeschichte wäre somit verschwunden. Die Architektenschaft wehrte sich, organisierte die Veranstaltungen «Die Neustadt aus der Werkstadt» und forderte, dass die Entwicklung eines derart grossen und wichtigen Areals nicht ohne Einbezug der Winterthurer Öffentlichkeit erfolgen dürfe.

30 Jahre danach spüren wir dem Gründungsgeist des Forums nach und diskutieren mit den damaligen Beteiligten über die ursprünglichen Ideen und das, was heute bereits gebaut oder in Planung ist.

 

BEGRÜSSUNG Christoph von Ah, Forum Architektur Winterthur
IM GESPRÄCH Karin Salm, damals Redaktorin «winterthurer az» – Heinrich Irion und Jozsef Kisdaroczi, Mitinitianten «Die Neustadt aus der Werkstadt» – Walter Muhmenthaler, damals Leiter Areal- und Projektentwicklung Sulzer AG – Paul Lehmann, damals Mitglied GGR SP