DONNERSTAG, 9. JUNI 2022, 19 UHR — SPAZIERGANG «WISSENSQUARTIER»

In den letzten Jahrzehnten hat sich Winterthur unter anderem von der Industriestadt zur Bildungsstadt transformiert. Im Kernstadtbereich prägen das Technikum und die umliegenden Kantons- und Berufsfachschulen schon seit langem den öffentlichen Raum. Der Bereich zwischen Tösstalstrasse, Unterer Deutweg und Zeughausstrasse birgt das Potential für ein zukünftiges «Wissensquartier». An unserem Spaziergang erörtern wir, wie die öffentlichen Räume ein solches Quartier mit dem umliegenden Stadtraum vernetzen können. Was können mögliche Aufwertungsmassnahmen an Eulach, Mattenbach und Tösstalstrasse hierzu beitragen? Was für Bautypen und ergänzende Nutzungen tragen in Zukunft zu einem belebten und vielfältigen «Wissensquartier» bei?

 

TREFFPUNKT Altbau Technikum, Technikumstrasse 9, Winterthur
BEGRÜSSUNG Riet Bezzola, Forum Architektur Winterthur
INPUTS Sabine Kanne, Krebs und Herde Landschaftsarchitekten — Marcia Akermann, MAK architecture — Jens Andersen, Stadtbaumeister — Boris Flügge, Stadtgrün — Armand Bosonnet, Tiefbauamt

 

DONNERSTAG, 7.APRIL 2022, 19 UHR — 50 JAHRE WAKKERPREIS

Der Wakkerpreis wurde Winterthur 1989 für den Umgang mit den Villen und Gartenstadt-Siedlungen verliehen. In der Podiumsdiskussion gehen wir der Frage nach, welche Erfahrungen Winterthur mit dem Erhalt der Siedlungen und der Gartenstadt seither gemacht hat und welche Herausforderungen sich künftig stellen. Wie kann die Garten- und Siedlungsstadt weiter entwickelt werden? Wie geht man bei durchgrünten historischen Siedlungen und Villengebieten mit dem Verdichtungsdruck und neuen baulichen Anforderungen — beispielsweise im Hinblick auf den Klimaschutz — um?

BEGRÜSSUNG Elias Leimbacher, Forum Architektur Winterthur — Reto Westermann, Heimatschutz Winterthur 

PODIUMSDISKUSSION Michael Hauser, Moderation — Oliver Strässle, Leiter Stadtraum und Architektur Stadt Winterthur — Monika Schenk, Hager Landschaftsarchitektur — Philipp Brunnschweiler, Vorstandsmitglied Wohnbaugenossenschaft GWG und Architekt — Jonathan Roider, Roider Giovanoli Architekten

 

MITTWOCH, 13. APRIL 2022, 19 UHR — WINTERTHUR SÜD

Der Stadtteil Töss steht vor einem grossräumigen Transformationsprozess. Als Folge des Spurausbaus der A1 und der Realisierung des Brüttenertunnels, sowie der Entwicklungen entlang der Zürcherstrasse und auf dem Rieterareal stehen grosse Veränderungen im Quartier an. Diese Entwicklungen sollen dem Quartier zugutekommen. Es bietet sich die einmalige Chance, diesen Stadtteil langfristig neu zu denken. Um einen möglichst hohen Mehrwert für Winterthur zu erzielen, müssen diese langfristig angelegten Grossprojekte mit den Zielen der Stadtentwicklung gekoppelt werden. An der Veranstaltung gewährt die Stadtverwaltung einen Einblick in die laufende Masterplanung «Winterthur Süd».

BEGRÜSSUNG Riet Bezzola, Forum Architektur Winterthur

REFERATE Stephan Erne, Spartenleiter Raum und Mobilität, ewp — Jens Andersen, Stadtbaumeister Winterthur 

 

NACHHÖREN: STÄDTEBAU IM WAHLKAMPF

Das Podium ’Städtebau im Wahlkampf’ konnte am 20. Januar erfreulicherweise mit Publikum durchgeführt werden. Die sieben Politiker:innen sorgten für eine lebhafte Diskussion rund um Architektur und Städtebau. In euren Fragen spiegelt sich die Haltung der Teilnehmer:innen und gibt Aufschluss über deren Visionen für Winterthur. Für Alle die den Anlass verpasst haben, gibt es das Podium zum Nachhören hier.

BEGRÜSSUNG Christoph von Ah, Präsident Forum Architektur Winterthur
MODERATION Karin Salm
PODIUM Michael Bänninger, EVP / Reto Diener, Grüne / Andreas Geering, Mitte / Michael Gross, SVP / Raphael Perroulaz, FDP / Annetta Steiner, GLP / Benedikt Zäch, SP

JAHRESPROGRAMM 2020/2021 - URBANE BRENNPUNKTE

In der wachsenden Stadt Winterthur manifestiert sich die Komplexität der vorausschauenden Stadtplanung an verschiedenen Stellen. Wir sind mittendrin und schauen genauer auf diese «Urbanen Brennpunkte». Auch oder gerade besonders bei eigentlichen Infrastruktur­projekten und Fragen der Dichte interessieren uns neben den technischen Herausforderungen vor allem die atmosphärischen, urbanen Qualitäten der Stadträume. 

Wie kann die Verbreiterung der Autobahn als Chance für die weitere Entwicklung der peripheren Stadtteile genutzt werden? Wie entwickelt sich der Hauptbahnhof als überregionaler Knotenpunkt für Winterthur weiter? Winterthur hat einen grünen Promenadenring um die Alt­stadt, in welchem sich das Stadthaus, diverse Museen aber auch das Wissenschaftsquartier befindet. Wie wird dieser Ring erlebbar als grosses zusammenhängendes Gebiet? Welche Chancen schlummern im Grüzefeld, dem Gebiet mit dem grössten Veränderungspotential der Stadt? Entwickelt sich Oberwinterthur zu einem wichtigen Wirbel des urbanen Rückgrats? 

Etwas abseits liegt das nicht offen Sichtbare, das Verborgene. Welche versteckten Räume lassen sich in Winterthur entdecken? Welche Vielfalt an Modellen
aus den Winterthurer Büros können wir für eine Ausstellung zusammentragen? 

Mit einem abwechslungsreichen Programm führt
das Forum Architektur Winterthur durchs Jahr, analysiert Potentiale und lotet Handlungs­- und Gestaltungs­möglichkeiten aus. Als unabhängige neutrale Plattform setzen wir uns ein für die Bewohner der Stadt Winterthur. Wir suchen die Debatte zwischen den verschiedenen Akteuren, sowohl den Fachleuten als auch den Laien und wollen einen Beitrag zur aktuellen Stadtentwicklung leisten.